BLOG

Schau mal vorbei

Kontakt

mail@pumikka.de

0421 - 9 59 41 46

Ich freue mich auf deinen Anruf

Doppelter Rückruf – Kimbi hat Wildgeruch in der Nase

Es ist schönes Wetter, strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint und es ist frostige 2 Grad. Bei diesem Wetter ist Kimbi immer sehr fit – aber auch sehr Jagdmotiviert.
Wir waren wieder in unserem Wildgebiet spazieren. Unser doppelter Rückruf, zusammengesetzt aus Umorientierungssignal „speedy“ und Ankersignal „zack zack“ klappt mittlerweile auch beim Stöbern und Jagen.

[quicktime]http://www.freundschaft-hund.com/priv_kimba_blog/blogfilme2012/dopprueckruf_0112.mov[/quicktime]

Thundershirt – Spazieren gehen im Dunkeln

Heute ist der vierte Tag, wo es nicht knallt und Kimbi abends Pipi machen kann.
Gestern Abend waren wir das erste mal ohne Shirty draussen, es war ein Fehler. Die ersten 100 m waren ok, danach zog sie zur Wiese, pinkelte und zog mich nach Hause.
Heute Abend zog ich ihr wieder das Thundershirt an, sie konnte nun wieder mit lockerer Leine zur Wiese, dort pinkeln und auch wieder mit lockerer Leine nach Hause gehen.
Sie pinkelt mittlerweile auch länger und stressfreier, aber der Weg zur Wiese und zurück stresst sie noch sehr. Somit werden wir nun abends noch ein paar Tage mit dem Shirty raus gehen.

Kimbi zeigt mir durch ihr Verhalten an was sie möchte

Seit Silvester baut Kimbi wieder etwas ab. Die Geräusch- und die Stressempfindlichkeit nimmt zu. Sie bekommt die nächste Zeit viel Ruhe, kürzere Spaziergänge und ein wenig Spaß und Spiel. Ihre psychischen Probleme, die sie seit der Narkose hat, nehmen auf Grund des Stresses auch wieder zu.

Kimbi zeigt mir oft genau an was sie möchte und auch bewältigen kann – sowie heute auch.

Wir fahren normalerweise zwei mal tägl. mit dem Auto ins Grüne, ans Wasser oder in den Wald.
Ich gebe ihr, wenn wir los wollen, das Signal „Autofahren“, daraufhin kommt sie mit zum Auto. Ich stelle ihre Einstiegsrampe auf, sage Einsteigen und sie hoppelt rein.
Heute wollte sie nicht, sie kam nur mit zur Haustür und dort blieb sie stehen. Ich wartete ein wenig, dann folgte sie mir bis zum Auto und blieb erneut stehen. Auf Signal „Einsteigen“ schaute sie mich nur an.
Normalerweise wäre sie nun schon im Auto und würde darauf warten dass wir los fahren.
Heute aber wollte sie kein Autofahren und somit lud ich die Rampe wieder ein, schloss das Auto ab und ging wieder ins Haus.
Zweiter Versuch.
Kimbi „Spazieren gehen“ ? Das Signal bedeutet wir gehen nur eine Runde an der Leine um den Block – keinen Freilauf und auch keinen langen Spaziergang. Kimbi kam hergelaufen. Ich zog ihr das Geschirr an, leinte sie an und ging hinaus. Kimbi kam freudig mit. Sie lief voraus, bestimmte den Weg und entschied, wie lange sie draußen bleiben möchte. Nach ca. 20 Minuten waren wir wieder zuhause.
Kimbi hilft es manchmal an der Leine zu laufen, es gibt ihr in bestimmten Momenten Sicherheit. Ebenso tut es ihr gut auch mal selbst zu entscheiden, was für sie in dem Moment wichtig ist.

Hunde können uns nicht sagen, wenn sie Schmerzen haben oder sich nicht wohl fühlen.
Umso wichtiger ist es die Signale, die wir einem Hund geben, positiv aufzubauen und anschließend im Alltag nicht durchsetzen oder erzwingen zu wollen.

Wir können unseren Hund nur lesen, richtig deuten und auf ihn eingehen, wenn er die Signale nicht durch erlernte Hilflosigkeit, aus Unsicherheit oder Angst ausführt.

Kontaktliegen

Kimbi überrascht mich immer wieder.
Auf Grund ihres Gesundheitszustandes war Kimbi von Anfang an berührungsempfindlich.
Durchs Training und homöopathischer Behandlung wurde es von Jahr zu Jahr besser. Man konnte sie wieder anfassen, Geschirr anlegen und vor allem auch mal streicheln. Die letzten Monate forderte sie das Kuscheln sogar richtig an.
Sie sucht zwar immer meine Nähe, liegt aber mit einem kleinen Abstand zu mir. Kontaktliegen ging gar nicht. Ich respektiere es, wenn sie es möchte wird sie es mir zeigen und ich werde da sein. Gestern Abend im Bett lag sie wie jeden Abend am Fußende und schaute mich an. Ich sagte komm kuscheln und sie legte sich direkt an mich. Sie blieb eine knappe Stunde bei mir und lies sich streicheln. Für einige sind es Kleinigkeiten, aber für uns ist es ein riesiger Fortschritt. Kontaktliegen ist wichtig, es stärkt unsere Bindung und hat eine große Bedeutung.

Kimbi hat eine Kletterhilfe bekommen

Kimbi schafft es nicht mehr, seit ihrer Bizepssehnenverletzung, abends wenn sie müde  ist, aufs Bett zu hüpfen. Sie stellt sich davor und starrt mich an. Sie möchte gerne ins Bett und kann nicht. Sonst  schläft  sie abends  immer auf ihrer Seite im Bett. Seit einiger Zeit macht sie es nicht mehr.

Nun gab es eine Kletterhilfe – ein kleiner Hocker, der vor dem Bett steht. Ein paar mal gemarkert und schon nutzt sie ihn. Seit ein paar Tagen geht sie wieder ins Bett.
Der Hocker hat eine Höhe von 23, das Bett ist 46, also genau die Hälfte.

 

Blog-Archiv