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Kimbi und ihre Höhle

Kimbi und ihre Höhle

Am Wochenende war Adam Miklósi bei uns zu Gast – ein sehr sympathischer und netter Mann. Es war ein tolles und interessantes Seminar. Für Kimbi ist so ein Seminarwochenende immer sehr anstrengend.

Es ist ja nicht der Fall, dass sie dort herumliegt und schläft. Sie muss in einer fremden Umgebung verweilen und warten, bis ich Zeit für sie habe. Aber nicht nur das, es sind auch viele fremde Menschen und Hunde auf einem engeren Raum anzutreffen, sowie eine relativ laute Geräuschkulisse.
Dadurch ist sie angespannter und schneller gestresst. An solchen Tagen hat sie nicht so viel Ruhe und Schlaf wie Zuhause.
Ein Hund der gestresst ist, zeigt natürlich auch schneller mal ängstliches oder aggressives Verhalten. Kimbi fängt in solchen Situationen an, ihre Pfoten aufzunagen, sie zeigt schneller aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen und ängstliches Verhalten gegenüber Menschen.
Auf Grund dessen wird sie auf einem Seminar öfter gemarkert, ich fange erwünschtes Verhalten ein oder gebe ihr eine Alternative.
Ich nehme zu jedem Seminar ihre Höhle (faltbare Hundebox) mit, in die sie sich jeder Zeit zurückziehen und entspannen kann. Diese wird von ihr mittlerweile sehr gut angenommen. Früher mochte und konnte sie sich nicht in geschlossenen Räumen aufhalten, genauso wenig in einer Hundebox. Trotz Trainings nahm sie die Höhle nicht so gut an. Sie ging zwar freudig rein, aber konnte nicht lange in der Box verweilen, von Entspannung mal ganz abgesehen.
Viele Hunde gehen, wenn sie mit Entspannung verknüpft wurde, gerne in eine Hundebox. Es ist für den Hund eine angenehme Rückzugsmöglichkeit.
Seit 1-2 Jahren, seit ihre Berührungsempfindlichkeit weniger wurde, nimmt sie die Höhle mehr und mehr an.
Seit kurzem geht sie öfter mal freiwillig in die Box und legt sich hin.
So wie dieses Wochenende, wenn es ihr zu stressig wurde, ging sie in ihre Höhle und schlief. Sie konnte sich sogar auf die Seite legen und entspannen.
Dieses wäre vor 1 Jahr noch nicht möglich gewesen. Ebenso konnte ich diesmal die Höhle schließen und sie für mehrere Minuten alleine lassen. Es ist wieder ein großer Fortschritt für Kimbi – um so stressfreier sie leben und entspannen kann, um so besser für ihre Gesundheit und ihr Allgemeinbefinden.

Dieses Wochenende knabberte sie nicht einmal an ihren Pfoten, lag oft entspannt in ihrer Höhle und war freundlich.
Nun gibt es paar Tage entspannte ruhige Spaziergänge und ein wenig Spaß und Spiel.