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Kuscheln auf Signal und was daraus geworden ist

Kuscheln auf Signal und was daraus geworden ist

Die letzen Tage gab es bei uns richtig schöne  Fortschritte. Was fĂŒr die meisten Hundebesitzer völlig normal und Alltag ist, war bei uns Seltenheit oder gar nicht möglich.

Kimbi wird im Haus und Auto immer kuscheliger. Mittlerweile fordert sie es sogar teilweise  ein. Es sind zwar immer nur kurze Einheiten, aber ich merke, dass es ihr sehr gut tut.

Heute  hat sie sich draußen auf dem  Spaziergang an mich gelehnt und blieb fĂŒr eine Weile bei mir,  so dass ich sie kuscheln durfte.  SpĂ€ter auf Signal „Kontakt“ kam sie noch dichter an mich heran und setzte sich fĂŒr einen Moment auf meine Beine, wo wir wieder kuschelten.  Es war das erste Mal seit Jahren, so ein Verhalten zeigte sie nur als Junghund. Anschließend konnte sie sogar am Wasser neben mir liegen und sich streicheln lassen. Wasser ist fĂŒr Kimbi eine extrem starke Ablenkung.

Gestern war es das erste Mal, dass ich mich zu ihr auf den Fußboden legen und mit ihr knuddeln konnte. Solche Kuscheleinheiten gingen bis jetzt immer nur fĂŒr kurze Zeit im Sitzen, am Sofa, auf dem Bett oder beim Vorbeigehen.  Ich konnte mich aber nie im Raum zu ihr legen und mit ihr kuscheln. Ein toller Fortschritt, ich habe mich so gefreut.

Ich schaue bei allen Übungen oder AnnĂ€herungen, dass sie nicht ins Meiden kommt und Spaß an den Übungen  hat. Da  die Zeit,  wo sie sich freiwillig an mich  lehnt, immer lĂ€nger wird, tut es ihr sichtlich gut.

Seit wir vor ein paar Jahren das Signal „Kuscheln“ und vor kurzem das Signal „Kontakt“  aufgebaut haben, wird es von Tag zu  Tag immer besser.
Dazu kommt noch, dass sie, seit sie geschoren wird, auch nicht mehr so berĂŒhrungsempfindlich ist.

Kimbi muss natĂŒrlich nicht kuscheln wenn sie nicht will, aber solange wir es mit SpaĂŸĂŒbungen aufbauen und sie dabei positive Erfahrungen sammelt, sie lernt, dass es ihr gut tut und sie entspannt, finde ich es sehr hilfreich. Denn Kuscheln ist eine wichtige „Soziopositive Aktion”, es fördert die Bindung zwischen Mensch und Hund.

Kimbi suchte schon immer meine NĂ€he, aber anfassen war fĂŒr sie nicht angenehm, sie zeigte Meideverhalten, somit akzeptierte ich, dass sie NĂ€he brauchte aber mehr nicht.
Es fiel mir zwar nicht immer leicht, wenn sie dicht bei mir sitzt oder liegt und ich sie nicht streicheln durfte, aber ich wollte auch nicht, dass sie mich meiden lernt.
Mit dem Training hat sie gelernt, dass Kuscheln auch entspannend wirkt, angenehm und schön sein kann.